top of page
Martina Sailer LOGO Cranio Sacral Therapie & Psychosoziale Beratung

Der Moment, in dem ich verstanden habe, dass ich nicht kämpfen muss und Kontrolle loslassen kann

26. Mai
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Aug.

Erschöpfte Frau am Schreibtisch – nicht mehr kämpfen müssen, Kontrolle loslassen und Vertrauen finden mit Martina Sailer in Graz

Es gab Phasen in meinem Leben, da war Kampf für mich selbstverständlich. Situationen haben sich überfordernd, komplex und emotional aufgeladen angefühlt. Ich war überzeugt, wenn ich jetzt nicht alles gebe, nicht dranbleibe, denke, analysiere und arbeite, dann verliere ich etwas Wichtiges.


Heute sehe ich klarer, was damals wirklich passiert ist. Kampf war der Versuch Kontrolle zu behalten. Ein fixes Ziel, an dem ich festgehalten habe, und die Überzeugung, dass ich dafür sorgen muss, dass es genau so eintritt.


Ich habe nicht gehandelt, weil es notwendig war. Ich habe gehandelt, weil ich Angst hatte, nichts tun zu können.


Die illusion von kontrolle und sicherheit


Kampf beginnt im Inneren. Gedanken, die kreisen und nicht zur Ruhe kommen. Dieses Gefühl, noch etwas tun zu müssen. Der Versuch, festzuhalten, was sich eigentlich bewegen will. Kontrolle fühlt sich wie Sicherheit an – ist aber in Wahrheit Angst.


der wendepunkt: vertrauen statt fixierung


Nicht mehr zu kämpfen bedeutet nicht, dass ich keine Ziele mehr habe. Ich arbeite, treffe Entscheidungen und gehe meinen Weg. Aber innerlich hat sich etwas verändert. Ich bin nicht mehr fixiert darauf, dass es nur einen einzigen richtigen Ausgang gibt.


Ich bin offen dafür, dass sich Dinge anders entwickeln dürfen. Und tief in mir wächst die Überzeugung, dass, wenn etwas anderes besser für mich ist, genau das passieren wird.


Hat dich das berührt? Einmal die Woche, immer mittwochs, ein stiller Moment für dich.



Im Hier und Jetzt handeln – aus Vertrauen statt aus Angst


Nicht kämpfen bedeutet für mich, im Hier und Jetzt zu bleiben, anstatt ständig in einem zukünftigen Ergebnis zu leben, das ich kontrollieren will. Es bedeutet, aus Vertrauen heraus zu handeln, nicht aus Angst. Es bedeutet sich ins Chaos hinein zu entspannen und zu atmen. Der Unterschied ist für den Körper und auch für deine Psyche deutlich spürbar.


Was im körper passiert: Enge vs. weite


Frau meditiert bei Sonnenuntergang – nicht kämpfen, sondern loslassen und inneren Raum schaffen mit Martina Sailer in Graz

Wenn ich kämpfe, wird mein System eng. Mein Kopf laut, meine Gedanken kreisen. Ich verliere den Zugang zu mir selbst, weil ich versuche, etwas zu erzwingen, ich verliere mich in der Situation.


Wenn ich nicht kämpfe, entsteht Raum. Nicht immer sofort Ruhe, aber eine gewisse Weite. Ich kann wieder wahrnehmen, was gerade wirklich da ist, statt nur das, was ich unbedingt erreichen will.


kontrolle loslassen: Warum es sich zuerst wie Kontrollverlust anfühlt


Der schwierigste Teil ist: Nicht zu kämpfen fühlt sich am Anfang nicht wie Freiheit an, sondern wie Kontrollverlust. Als würde ich genau dann riskieren alles zu verlieren. Aber Kontrolle loslassen bringt langfristig Ruhe.


Doch je mehr ich mich beobachte, desto klarer wird: Kampf bringt mich meinem Ziel nicht näher. Er entfernt mich davon, kostet Energie und hält mich in einem Zustand, in dem ich nur aus Mangel und aus Angst heraus reagiere.


Bewusst loslassen – nicht aus Resignation


Es gibt Situationen, die so komplex sind, dass ich mit meinem Denken nicht weiterkomme. Genau dort treffe ich heute eine andere Entscheidung. Ich höre auf zu kämpfen.


Nicht aus Resignation, sondern bewusst. Ich übergebe das, was ich nicht kontrollieren kann, an etwas Größeres, bitte um eine Lösung und aktiviere in mir ein Gefühl der Dankbarkeit.


Ich mache weiter, lebe mein Leben, treffe Entscheidungen und übernehme Verantwortung. Aber nicht mehr aus Angst heraus, sondern aus Vertrauen.


Lachende Frau mit Wunderkerze am Strand bei Sonnenuntergang – Vertrauen statt Kontrolle, bewusst loslassen mit Martina Sailer in Graz

Von Kontrolle zu Vertrauen


Früher dachte ich, Sicherheit entsteht durch Kontrolle. Heute beginne ich zu verstehen: Vertrauen ist es. Und dass der Kampf mich nie geschützt hat – sondern nur meine Energie gebunden hat.


Wenn du merkst, dass dein Kopf wieder in den Kontrollmodus schaltet und das Gedankenkreisen beginnt, halte für einen Moment inne. Nimm einen tiefen Atemzug und nutze eines dieser drei Mantren, um dein Nervensystem sanft in die Hingabe zu führen:


1. Das Mantra für Urvertrauen & Fülle

„Ich vertraue dem Prozess des Lebens. Alles, was für mich bestimmt ist, möchte zu mir und findet seinen Weg.“
  • Deine Praxis: Atme ganz bewusst tief und ruhig in deinen Bauchraum. Wiederhole diesen Satz im Rhythmus deines Atems so lange, bis du spürst, wie sich die erste Welle der Ruhe in deinem Inneren ausbreitet.


2. Das Mantra für spirituelle Führung & Co-Kreation

„Universum, ich brauche Hilfe. Danke, dass du mir jetzt die perfekte Lösung schickst.“
  • Deine Praxis: Unsere geistigen Begleiter warten oft nur auf unser Signal, denn im Moment unserer Bitte wird diese unterstützende Kraft aktiviert. Gehe nach diesem Satz direkt in das Gefühl der Dankbarkeit und besiegle es mit den Worten: „Danke für die Hilfe und Unterstützung, die ich jetzt erkennen und empfangen darf.“


3. Das Mantra für das sichere Loslassen

„Alles ist gut. Alles entwickelt sich zu meinem höchsten Wohl. Ich vertraue und lehne mich entspannt zurück, um zu empfangen.“
  • Deine Praxis: Atme tief aus und erlaube deinen Schultern, weich zu werden. Sprich das Mantra innerlich so oft, bis du merkst, dass die körperliche Anspannung nachlässt und du dich ganz in den gegenwärtigen Moment hineinsinken lassen kannst.


Viel Erfolg beim Praktizieren! Deine Martina


Für noch mehr Unterstützung melde dich beim Newsletter an und erhalte Deinen 4-Schritte-Anker für akute Stress- und Trigger-Momente


Mit dieser kleinen, aber hochwirksamen Übung zeige ich dir, wie du das Gedankenkarussell sofort mit einem inneren Stopp unterbrichst, sanft aus dem Kopf aussteigst und deinem Nervensystem hilfst, in die Sicherheit zurückzufinden. So schaffst du dir genau den Raum, den du brauchst, um die Waffen sinken zu lassen.


Hol dir Unterstützung für stürmische Zeiten: Melde dich jetzt für meinen Newsletter an und erhalte den 4-Schritte-Anker für akute Stressmomente (4 seitiges PDF) als kostenlosen Leitfaden direkt in dein Postfach.



Newsletter abonnieren &

4-Schritte-Anker gratis erhalten


Mein Erste-Hilfe-Tool für Stressmomente, gratis als PDF in dein Postfach.




Der Online-Kurs für deine nachhaltige Veränderung


In fünf Modulen raus aus deinem Gedankenkarussell.



Mein Buch "Zwischen Wahrheit und Kopfkino"


Wie du deine Gedanken durchschaust und innerlich frei wirst.



Kommentare


martina sailer
Kontaktieren

Resselgasse 17,

8020 Graz

 

+43 664 3256980

Termine nach Vereinbarung

Öffnungszeiten

DI  09:00-19:00 Uhr

Mi  09:00-19:00 Uhr

DO 09:00-19:00 Uhr

FR nur auf Anfrage

  • Pinterest Martina Sailer
  • Instagram-Account Symbol für Martina Sailers Therapie in Graz

© 2026 Martina Sailer

Wähle deinen bevorzugten Wunschzeitraum Pflichtfeld
Wähle dein Anliegen/Interessensgebiet Pflichtfeld

Danke für die Nachricht - Ich melde mich umgehend! Solltest du nach 3 Tagen keine Antwort erhalten bitte ich um telefonische Kontaktaufnahme!

bottom of page