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Beziehungsmuster & Selbstwert
Beziehungen sind Spiegel. Sie zeigen uns, was in uns wirkt – oft jenseits unseres Bewusstseins. Hier geht es um die Muster, die dich immer wieder in ähnliche Konstellationen führen, um Nähe und Schutz, um Selbstwert und um die Frage, was sich verändert, wenn du beginnst, deine inneren Programme zu erkennen, statt sie zu wiederholen.


Warum unaufgelöstes Trauma unbewusst Drama in der Beziehung inszeniert – und wie du den Schmerzkörper heilst
Ich habe mir letzte Woche ein paar alte Folgen von Sex and the City angeschaut. Die Serie ging 1998 an den Start, um 2000 herum lief sie dann bei mir und meinen Freundinnen in Dauerschleife – das ist mittlerweile über 25 Jahre her. Beim Zuschauen ist mir aufgefallen, wie vertraut uns diese Dynamiken zwischen Carrie und Mr. Big heute immer noch sind: Sie wünscht sich Verbindlichkeit und Sicherheit; er braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen, und kommuniziert das auch, langsam ab

Martina Sailer
vor 6 Tagen


Dein Partner zieht sich zurück? Warum Therapieren in der Beziehung nicht deine Aufgabe ist
Er zieht sich zurück. Sagt nichts, oder sagt „passt eh", geht ins andere Zimmer, macht den Fernseher an.
Und in dir beginnt etwas zu arbeiten.
Nicht laut. Eher wie ein Motor, der anspringt. Innerhalb von zwei Minuten hast du eine Theorie: Das ist wegen seinem Vater. Oder wegen der Sache letzte Woche. Oder er ist überarbeitet und merkt es selbst nicht. Du überlegst, wie du das Gespräch anfängst. Welchen Satz er hören könnte, ohne zuzumachen. Ob du ihm den Podcast schickst.

Martina Sailer
29. Sept.


Trennung verarbeiten: Warum zeit alleine nichts heilt - und was wirklich hilft
Zeit allein heilt keine Trennung. Warum Verarbeiten eine Pendelbewegung ist, was wirklich stirbt – und wie du dir dein eigenes Abschiedsritual gibst.
Doch noch bevor das erste Wort ausgesprochen ist, schießt ein Gedanke quer: „Wenn ich das jetzt sage, klingt ich wieder bedürftig." Oder: „Ich will nicht schon wieder zu viel sein."

Martina Sailer
1. Sept.


Wie du lernst deine Bedürfnisse ohne Vorwürfe und Schuldzuweisung zu kommunizieren
Kennen wir nicht alle diesen Moment? In unserem Inneren zieht sich etwas zusammen. Wir fühlen uns ungesehen, übergangen oder schlicht überfordert. Eigentlich möchten wir dem Partner oder der Partnerin sagen, was wir gerade brauchen.
Doch noch bevor das erste Wort ausgesprochen ist, schießt ein Gedanke quer: „Wenn ich das jetzt sage, klingt ich wieder bedürftig." Oder: „Ich will nicht schon wieder zu viel sein."

Martina Sailer
27. Aug.


Bindungsangst: Warum Liebe nicht immer ausreicht und Nähe sich wie Gefahr anfühlt
Lange Zeit dachte ich, ich sei ein ängstlicher Bindungstyp. Vielleicht ist dir dieser Begriff auch schon einmal begegnet. Die Idee dahinter: Schon in unseren allerersten Beziehungen – der Bindung zu unseren Eltern oder engsten Bezugspersonen – lernen wir ein Grundmuster dafür, wie wir später mit Nähe umgehen. Und Menschen lassen sich grob in drei "Typen" einteilen, und zwar „sicher", „ängstlich" oder „vermeidend".

Martina Sailer
28. Juli


Warum mein Partner mich mehr will, wenn ich ihn nicht brauche: Das paradoxe Beziehungsmuster
In Beziehungen gibt es eine feine, unbewusste Dynamik, die wir oft erst später bemerken: Wenn wir beginnen, unsere Partnerin oder unseren Partner für unser eigenes Glück und unsere emotionale Sicherheit verantwortlich zu machen. In dem Moment, in dem dieses Gefühl des „Brauchens“ die Oberhand gewinnt, passiert im Beziehungssystem oft genau das Gegenteil von dem, was wir uns eigentlich an Nähe wünschen: Es entsteht spürbarer Druck, das System wird eng und der andere zieht sich

Martina Sailer
5. Juli


"Du bist mir zu viel“: Wenn die Sehnsucht nach Nähe auf Beziehungsangst trifft
„Du bist mir zu viel." Ein Satz, der trifft – und der dich entweder Schuld bei dir oder beim anderen suchen lässt. Warum beides nicht weiterhilft und welche unbequeme Frage dich wirklich aus diesem Beziehungsmuster führt.

Martina Sailer
26. Mai
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